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Grafik Seitentitel: 'Feste und Feiertage der Religionen'

Grafik: Symbol für Themen = StiftDiese Seite gibt eine Übersicht der aktuellen Feste und Feiertage.
Nicht alle Feiertage, insbesondere der Religionen von Migranten, werden auch in Deutschland begangen, manche an abweichenden Terminen (z. B. am Wochenende statt am festgelegten Datum).

 

September 2006

23./24. September: Rosh Ha Shana

Neujahr 5767 im Judentum

23. Sepember - 01. Oktober: Navartatri (Hinduismus)

Gefeiert wird der Sieg der Göttin Durga (Kali) gegen den Büffeldämon Mahishasura, der einst die Götter bedrängte. Je nach Region stehen in Indien unterschiedliche Aspekte des Festes im Mittelpunkt.

24. September: Beginn des Fastenmonats Ramadan (Islam)

Beginn der 30-tägigen Fastenzeit

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Oktober 2006

2. Oktober: Jom Kippur: Judentum

Dies ist der wichtigste jüdische Feiertag. Er folgt auf die "Zehn Tage der Reue und Umkehr" und wird u.a. mit Fasten, Sündenbekenntnissen und Beten verbracht. An Jom Kippur dem "Tag der Buße" bzw. "Versöhnungstag, wird das göttliche Urteil "besiegelt", weshalb man sich heute mit "Chatim Towa!" - "Eine gute Besiegelung!" grüßt.

15. Oktober: Simchat Thora (Judentum)

Torafreudenfest, Dank für die Tora. Gefeiert wird der Abschluss und der Neubeginn des Lesens der Tora, dem grundlegenden, die heiligen Gebote und Weisungen Gottes enthaltenden Textes des Judentums. Die Tora-Rollen werden in einer fröhlichen Prozession um die Synagoge getragen.

20. Oktober: Geburtstag des Báb (Bahái)

Sayyid Ali Muhammad, dem zweiten Stifter der Bahá'í-Religion, der seine göttliche Sendung begann, in dem er sich 1844 zum "Tor" (Báb) zu dem vom schiitischen Islam erwarteten Imam erklärte, wurde am 20. Oktober 1819 in Schiraz, Persien, geboren.

20. Oktober: Lailat-al-Qadr (Islam)

"Nacht der Bestimmung" - Fest zur Erinnerung an die Offenbarung der ersten Koranverse an den Propheten Mohammed. Lailat al-Qadr ist ein besonderer Festtag im Fastenmonat Ramadan.

21. Oktober: Divali (Hinduismus und Sikhismus)

Beginn des sog. Lichterfests. Dieses Fest der brennenden Öllämpchen (diva), mit dem das neue Jahr des traditionellen Kalenders markiert wird, bezieht sich auf die Rückkehr des Gottes Rama aus der Verbannung. In vielen Regionen steht das Fest außerdem mit der Glücksgöttin Lakshmi in Verbindung. Die Lichter sollen ihr den Weg zu den Gläubigen weisen. Divali ist das wichtigste hinduistische Fest, es dauert mehrere Tage. Sikhs feiern darüber hinaus die Befreiung des 6. Guru Hargobind aus der Gefangenschaft.

24.-27. Oktober: Id-al-Fitr(Islam)

"Fest des Fastenbrechens" - ein Freudenfest, das am ersten Tag des auf den Fastenmonat Ramadan folgenden Monat beginnt. Es finden Festessen statt, häufig in der Moschee, und die Verwwandten werden besucht.

31. Oktober: 31. Oktober: Reformationstag (ev. Christentum)

Am 31.10.1517 schlug Martin Luther an die Schlosskirche zu Wittenberg seine berühmten 95 Thesen an, in denen er eine Reform der Kirche forderte und letztlich die Spaltung der katholischen Kirche einleitete.

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November 2006

1. November: Allerheiligen (kath. Christentum)

Gedenktag für die Heiligen.

2. November: Allerseelen (kath. Christentum)

Gedenkt- und Fürbitte-Tag für die Verstorbenen. An den Grabsteinen werden häufig Lichter angezündet.

11. November: Martinstag (Christentum)

Tag des Heiligen Martin von Tours (4. Jh.), später Bischof von Tours, der seinen Mantel mit einem Bettler teilte. Bräuche dieses Tages hängen mit dem Wirtschaftsleben früherer Tage zusammen. Kindergärten und Schulen veranstalten mit Einbruch der Dunkelheit Laternenumzüge.

12. November: Geburtstag Baha'u'llah (Bahá'Í)

Geburtstag des Begründers der Bahá'í-Religion, der im Jahr 1817 in Teheran (Persien) als Sohn einer vornehmen persischen Familie geboren wurde.

22. November: Buß- und Bettag (ev. Christentum)

m 16. Jahrhundert von einigen protestantischen Kirchen eingeführter Bußtag, seit 1950 jeweils am Mittwoch vor dem letzten Sonntag im Kirchenjahr. Der Buß- und Bettag wurde 1995 als gesetzlicher Feiertag in Deutschland abgeschafft (außer Sachsen), um einen Ausgleich für den Arbeitgeberanteil in der gesetzlichen Pflegeversicherung zu schaffen (Beschäftigte in Sachsen zahlen einen höheren Beitrag).

24. November: Märtyrertod des 9. Guru Tegh Bahadur (Sikh)

Guru Tegh Bahadur wurde im Jahre 1675 öffentlich vom Moghulkaiser in Delhi hingerichtet.

26. November: Totensonntag (ev. Christentum) (

Gedenktag an die Toten; der Totensonntag ist das protestantische Gegenstück zum katholischen Fest Allerseelen.

26. November: Geburtstag Guru Nanaks (Sikhismus)

Der Religionsstifter, an dessen Leben und Werk heute erinnert wird, wurde 1469 geboren.

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Dezember 2006

3. Dezember: Erster Advent (Christentum)

Die vier Sonntage vor Weihnachten dienen der Besinnung und Vorbereitung auf die Ankunft (lateinisch: "adventus") von Jesus Christus. Der Adventskranz, an dem an jedem Adventssonntag eine Kerze angezündet wird, geht auf den evangelischen Pfarrer Wichern (1808-1881) zurück und fand in der Weimarer Republik Verbreitung. Der Erste Advent ist zugleich der Beginn des Kirchenjahres.

4. Dezember: Barbaratag (kath. Christentum

Die heilige Barbara gehört mit Katharina von Alexandrien (25. November) und Margareta (20. Juli) zu den drei Schutzpatroninnen, die für Ernährung, Lehre, Bergbau und Kriegsdienst zuständig sind.

6. Dezember: Nikolaustag (Christentum)

Der Tag geht zurück auf Nikolaus von Myra (4. Jh.), der an der Südküste der heutigen Türkei lebte und sich den Legenden nach besonders um Arme und Kinder kümmerte. Teilweise wird er auch mit dem für seine Mildtätigkeit berühmten Abt Nikolaus von Zion identifiziert. In Myra steht heute noch der Sakopharg des Bischof Nikolaus. Kinder stellen Stiefel oder andere Gefäße auf und hoffen, dass der Nikolaus in der Nacht vorbeikommt und Süßigkeiten oder kleine Geschenke vorbeibringt. In vielen Familien erscheint er auch "persönlich" in Form eines verkleideten Verwandten oder Freundes. Nebenbei...: "Spekulatius2 ist das lateinische Wort für Bischof.

8. Dezember: Bodhi-Tag (Mahayana-Buddhismus)

Erinnerung an die Erleuchtung Buddhas unter dem Bodhi-Baum in Bodhgaya, Nordindien. Andere buddhistische Traditionen feiern dieses Ereignis am Vesakh-Fest.

8. Dezember: Unbefleckte Empfängnis Mariens (kath. Christentum)

Gemäß der katholischen Lehre wurde Maria frei von Erbsünde empfangen und geboren, so dass sie auch das Jesuskind sündenfrei austragen konnte. Die unbefleckte Empfängnis wurde 1854 von Papst Pius IX. zum Dogma erhoben.

16-23. Dezember: Chanukka (Judentum)

Lichterfest, Fest der "Weihung"; Erinnerung an die Wiedereinweihung des Tempels in Jerusalem für den Gottesdienst nach dem Ende der syrisch-hellenischen Verfolgung im Jahr 165 v. Chr. Symbolische Hauptzeremonie dieses Festes ist das Anzünden des achtarmigen Leuchters, wobei jeden Tag eine Kerze hinzukommt.

24. Dezember: Heiliger Abend (ev. und kath. Christentum)

Der Vorabend des Weihnachtsfests, der in der Kirche mit Gottesdiensten am Abend oder Mitternachtsmessen begangen wird. In den Familien werden am Heiligen Abend Geschenke ausgetauscht (Bescherung), womit ursprünglich die Freude über die Geburt des Erlösers Jesu von Nazareth ausgedrückt werden sollte.

25. und 26. Dezember: Weihnachten (ev. und kath. Christentum)

Feier der Geburt Jesu. Weihnachten ist nach Ostern das wichtigste Fest im Christentum. Weihnachten ist vor allem ein Familienfest, an dem sich Verwandte gegenseitig besuchen und zu dem auch ein Festessen gehört. Um das Weihnachtsfest ranken sich besonders viele Bräuche und Symbole, die meist erst im Lauf der Geschichte entstanden sind. So stammt die Darstellung der Geburt Jesu in der Krippe aus dem 13. Jahrhundert, der Weihnachtsbaum (Lichterbaum) wurde ab dem 19. Jahrhundert populär, ebenso wie die beliebten Holzfiguren und Lichterbögen aus dem Erzgebirge. Die meisten orthodoxen und orientalischen Kirchen begehen das Fest der Geburt Christi am 6. Januar.

31. Dezember: Asara b'Tevet (Judentum)

einer der vier Fastentage im jüdischen Kalender.

31. Dezember: Id-ul'Adha (Islam)

islamisches Opferfest, an dem daran erinnert wird, wie Abraham einen seiner beiden Söhne, Ismail und ISaak, opfern sollte. And diesem Tag opfern die Muslime ein Tier, dessen Fleisch sie in der Gemeinschaft teilen.

31. Dezember: Sylvester (Christentum)

Nach Papst Sylvester (314 bis 334) benannt, der an einem 31. Dezember starb. Der letzte Tag des Jahres wird mit verschiedenen Bräuchen auf der Welt gefeiert.

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Bearbeiterin: Katja Spielmann | zuletzt aktualisiert: 20.09.2006

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