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Grafik: Symbol für NewsletterDie Informationsplattform Religion ist ein Projekt des Religionswissenschaftlichen Medien- und Informationsdienstes e. V. REMID in Marburg. Das Projekt ist zunächst auf drei Jahre angelegt und wird seit Mai 2002 im Rahmen des Programms "Entimon - gemeinsam gegen Gewalt und Rechtsextremismus" gefördert. Das Programm Entimon ist Teil des Aktionsprogramms "Jugend für Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus", das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend koordiniert wird.

Ziele

Verlässliche Informationen über Religionen sind eine Grundvoraussetzung für das gleichberechtigte und konfliktfreie Miteinander von Menschen unterschiedlichen Glaubens. Auf dieser Basis können die Herausforderungen der zunehmenden kulturellen und religiösen Pluralität in Deutschland bewältigt werden. Die Informationsplattform Religion will diese Informationen ls Hintergrundwissen, als Orientierung und Entscheidungshilfe vermitteln.
Die Inhalte und ihre Aufbereitung sensibilisieren für die Bedeutung von Religionen in unserer Gesellschaft, machen Unterschiede und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Religionen kenntlich und führen zu einem differenzierteren Verständnis fremder Religionen.
Die neuen Medien bieten ein Übermaß an Informationen gleich welcher Art. Dem Einzelnen fällt es oft schwer, Herkunft oder Qualität der Inhalte zu bewerten. Die Informationsplattform Religion will hier zu größerer Transparenz beitragen.
Dadurch leistet die Informationsplattform Religion einen Beitrag, Fremdenfeindlichkeit zu überwinden, Vorurteile gegenüber Religionen und Gläubigen abzubauen und die individuelle Kompetenz in der notwendigen Auseinandersetzung mit (fremden) Religionen zu erhöhen.

Religionswissenschaftliche Perspektive

Die Inhalte der Informationsplattform Religion werden aus einer religionswissenschaftlichen Perspektive aufbereitet. Religionswissenschaft macht sich keine religiösen Positionen zu eigen, sondern erforscht Religionen mit sozialwissenschaftlichen Methoden. Das findet seinen Niederschlag in der Vermittlung von Erkenntnissen über Religionen und religiöse Bewegungen auch in diesem Projekt. Der religionswissenschaftliche "Blick von außen" sieht die verschiedenen Religionen und die aus ihnen entwachsenden Lebensentwürfe und Handlungsansweisungen prinzipiell als gleichwertig an. Der Rahmen für das Miteinander bildet die freiheitliche und demokratische Ordnung des Grundgesetzes. Diese Ordnung gebietet die Gleichbehandlung und den Respekt unterschiedlicher Lebensweisen, sie garantiert die individuelle und kollektive Religionsfreiheit, die ihre Grenzen nur in der Wertordnung des Grundgesetzes selbst finden kann. Respekt und friedvolles Miteinander sind als gemeinsame Gestaltungsaufgabe aller Bürgerinnen und Bürger gestellt.

Inhalte

Die Informationsplattform Religion ist religionenübergreifend und themenorientiert angelegt. Ausgangspunkt bilden aktuelle Diskussionen in der Gesellschaft. Die übergreifende Perspektive ermöglicht den Vergleich und die Analyse von Konflikten über einzelne Religionen hinweg.
In der Umsetzung werden typische Elemente des Mediums Internet miteinander verknüpft:
Selbst erstellte Inhalte bilden einen einführenden Zugang zu verschiedenen Themen. Sie bieten eine erste Orientierung für die weitere Beschäftigung und Informationssammlung.
Kommentierte Links helfen, aus dem schier unübersichtlichen Informationsangebot des Internets relevante weiterführende Quellen zu erschließen.
Der Newsletter ist eine zusätzliche Informationsquelle. Hier werden Themen verarbeitet, die (noch) nicht Gegenstand des Internet-Angebots der Informationsplattform sind.

Umsetzung und Perspektive

Die Informationsangebote werden im Lauf des Projektszeitraums stufenweise umgesetzt. Nach dem Ende der Förderung aus dem Entimon-Programm kann eine Anschluss-Finanzierung oder die Umstellung auf teilweise kostenpflichtige Angebote die Nachhaltigkeit des Projekts sicherstellen.

Netzwerke

Die Informationsplattform Religion ist offen für Kooperationen. Aus eigener Initiative sind die Mitarbeiter am Projekt "Netzwerk Migration und Religion" sowie am Aufbau des "Bildungsnetzwerks Globales Lernen" in Marburg beteiligt.

Webdesign

Das Webdesign, das zurzeit überarbeitet wird, ist bewusst einfach gehalten. Dadurch sollen sowohl lange Ladezeiten bei den Nutzerinnen und Nutzern vermieden als auch die Einarbeitung neuer Inhalte durch Personen, die wenig HTML-Kenntnisse besitzen, ermöglicht werden.

 

Steffen Rink
(Projektleitung)
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© 2006 Informationsplattform Religion / REMID e. V.
www.religion-online.info | www.remid.de

Letzte Aktualisierung: 27.03.2006

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Projekt seit 2007 eingestellt.

Das Projekt »Informationsplattform Religion« konnte nach seiner finanziellen Förderung durch das Entimon-Programm der Bundesregierung 2002-2005 leider nicht lange aufrecht erhalten werden. Für aktuelle Informationen besuchen Sie laufende Projekte von REMID:
> REMID Religionswissenschaftlicher Medien- und Informationsdienst e.V.