Grafik: Logo Informationsplattform Religion

Grafik Seitentitel: Politische und soziale Initiativen im Buddhismus

Grafik: Symbol für Buddhismus - Rad mit acht SpeichenBuddhistische Akademie Berlin-Brandenburg

Die Initiative zur Akademiegründung ging von der Deutschen Buddhistischen Union und der Gruppe "Buddhistische Perspektiven" aus - die Gründung erfolgte im Herbst 2000. Ziel der Arbeit ist ein Netzwerk von Menschen, die sich auf der Basis buddhistischer Ethik traditionsübergreifend, wissenschaftlich und kulturkritisch mit dem Buddhismus im Westen auseinandersetzen. Dazu organisiert die Akademie Veranstaltungen und Fachtagungen - auch in Kooperation mit anderen Partnern -, bietet Fortbildungen an, engagiert sich im innerbuddhistischen und interreligiösen Dialog und fördert die Übersetzung klassischer buddhistischer Texte in westliche Sprachen.
Im Zusammenhang mit der Einführung eines buddhistischen Religionsunterrichts ist die Akademie in der Fortbildung der LehrerInnen engagiert.

>> Homepage

Buddhistische Perspektiven

Der private Zusammenschluss von vier Frauen versteht sich als "Forum für Praxis, Lehre und Studium des Buddhismus". Er wurde 1994 gegründet. Unterschiedlichste Veranstaltungen (Meditationen, Seminare) werden deutschlandweit - mit Schwerpunkt in Berlin - angeboten. Nicht nur wegen der Mitwirkung von Sylvia Wetzel finden sich im Programm Veranstaltungen, die eine frauenspezifische Sichtweise des Buddhismus zum Inhalt haben. Sylvia Wetzel gehört zu den Pionierinnen eines "feministischen Buddhismus". Die Initiative ist Mitglied der Deutschen Buddhistischen Union.

>> Homepage

Buddhismus Berlin Brandenburg (BUBB)

Ein Regionalforum von buddhistischen Gruppen in Berlin und Brandenburg. Auf der Webseite gibt es einen Veranstaltungskalender sowie Links zu den lokalen Gemeinschaften. BUBB ist Mitglied der Deutschen Buddhistischen Union.

>> Homepage

Europäische Zen-Akademie für Führungskräfte

Die im Jahr 2000 gegründete Akademie wurde 2003 in eine Stiftung umgewandelt; im Kuratorium sind u. a. der bekannte Zen-Praktizierende und Benediktinermönch Williges Jäger und der Religionswissenschaftler Michael von Brück vertreten. Die Akademie will mit Hilfe des Zen Führungskräften zu einem "besseren" - von buddhistischer Ethik der Achtung, Verantwortung und Konzentration getragenen - Verhalten anleiten und spirituelle Elemente in das Wirtschaftsleben integrieren.

>> Homepage

Frauen im Aufbruch e. V. - Frauen und Buddhismus

Mit initiiert von den "Buddhistischen Perspektiven" hat der Verein im Jahr 2000 eine Tagung zum Thema, wie er sich im Namen ausdrückt, veranstaltet. Derzeit fungiert der Verein eher als Informationsbörse für buddhistische Fraueninitiativen.
Die Homepage dokumentiert die Beiträge der Tagung von 2000 und gibt dadurch einen guten Einblick in die Diskussion.

>> Homepage

Hospizgruppe Da-Sein e. V.

Die 1991 in München gegründete Gruppe setzt sich für ein würdiges Sterben ein. Hierfür wurde ein ambulanter Hospizdienst aufgebaut. Andere Kräfte begleiten die Trauernden. Zum Angebot gehören auch öffentliche Informationsabende und Fortbildungen.
Die Gruppe entstand aus dem Kontext des Zen, ist aber in ihrer Arbeit nicht auf diese Richtung festgelegt.

>> Homepage

[Hospizarbeit / Sterbebegleitung wird auch von vielen anderen Gemeinschaften betrieben - vor allem in Gruppen des Zen und des tibetischen Buddismus]

Internationales Netzwerk engagierter Buddhisten / BuddhaNetz

Das Netzwerk engagierter Buddhisten besteht aus rund 400 Einzelpersonen bzw. Vertretern buddhistischer Gemeinschaften in 30 Ländern. Der Sitz des internationalen Sekretariats ist in Thailand. In Deutschland ist das Netzwerk über das "BuddhaNetz" vertreten.
Ausgehend von der Botschaft des Buddha setzen sich die Mitglieder des Netzwerkes für humanitäre, soziale und ökologische Ziele ein: Bewahrung der Schöpfung, Tierschutz, Hilfen für Menschen in Not, humane Medizin und humanes Sterben, Friedensarbeit, gerechtere Weltwirtschaftsordnung und den Dialog der Religionen.
Das BuddhaNetz in Deutschland ist Mitglied der DBU. Es sieht seine konkrete Aufgabe in der Herstellung eines Netzwerkes, das heißt der gegenseitigen Information und Unterstützung.
Die Webseite ist eine Fundgrube an weiterführenden Links zu Initiativen, Projekten und Gemeinschaften in Deutschland und der Welt.

>> Homepage

Zen Peacemaker Kreis / Zen Peacemaker Orden

Die aus den USA stammende Bewegung will aus der Praxis des Zen heraus zum konkreten sozialen Handeln anstiften. Grundlage sind neben der buddhistischen Ethik die vier Selbstverpflichtungen, die das Weltparlament der Religionen in Chicago 1993 verabschiedet hat (Engagement für eine Kultur der Gewaltlosigkeit, der Toleranz, der Solidarität und der Gleichberechtigung der Geschlechter).
Die gesamte Organisation ist mehrstufig aufgebaut (Mitgliedschaft in der Gemeinschaft, Partner-Gemeinschaften, Institut und Orden). Mitglieder sollen durch regelmäßige Spenden die Arbeit der unterstützten Projekte fördern und den Erhalt des Ordens sicherstellen. Für Deutschland ist die Struktur noch im Aufbau, die Mitgliedschaft im Orden schon möglich.

>> Homepage

Sakyadhita

Die "International Association of Buddhist Women" ist auch in Europa und in Deutschland organisiert. Ziel ist, dass die Perspektive von Buddhistinnen in der buddhistischen Gemeinschaft stärkere Berücksichtigung findet. Dies soll unter anderem durch Fachkonferenzen und Förderung von frauenspezifischer Forschung erreicht werden. Ebenso will man Frauen auf ihrem Weg als Buddhistinnen unterstützen, bspw. bei den Bemühungen um eine Ordination als Nonne, die nicht in allen Schulrichtungen möglich ist.

>> Homepage

Grafik für Navigation 'nach oben'

© 2002-2004 Informationsplattform Religion / REMID e. V.
Gefördert im Rahmen des Aktionsprogramms "Jugend für Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. www.entimon.de

Letzte Aktualisierung: 28.03.2004

Grafik: Überschrift 'Siehe auch...' für interne Links