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Aktuell
 

Fastenmonat Ramadan
Am 15. Oktober beginnt in diesem Jahr (2003) der Fastenmonat Ramadan, der zu den heiligsten Zeiten im Islam zählt.
> mehr Informationen zum Ramadan

Bundesverfassungsgericht hat im Kopftuch-Streit um Fereshta Ludin entschieden.
Am 24. September 2003 hat das Bundesverfassungsgericht entschieden: Für einen Ausschluss einer muslimischen Lehrerin, im Unterricht aus religiösen Gründen ein Kopftuch tragen will, fehlt die gesetzliche Grundlage. Der Fall wurde an das Bundesverwaltungsgericht zurückverwiesen. Nach dem Spruch der Richter ist es nun die Aufgabe des Gesetzgebers - das heißt im konkreten Fall Baden-Württembergs - ein entsprechendes Gesetz zu erlassen. > Erste Einschätzung
> Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts
(24./25.09.03)

Kopftuch-Auseinandersetzung vor Bundesverfassungsgericht
Am 4. Juni begann die Verhandlung im Kopftuch-Streit zwischen Fereshta Ludin und dem Land Baden-Württemberg vor dem Bundesverfassungsgericht. Das Urteil wird für Juli erwartet.
Dazu hat die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung eine Presseerklärung veröffentlicht.
> Pressemitteilung: Das Kopftuch ist ein Stück deutscher Normalität
(06.06.03)

Bundesweite Initiative gegen Moscheebau gegründet
Ende April 2003 haben sich verschiedene Anti-Moscheebau-Initiativen zusammengeschlossen
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(April 03)

Entwicklungen in Sachen islamischer Religionsunterricht
In Rheinland-Pfalz und Bayern sollen Modellversuche zum islamischen Religinsunterricht starten. Niedersachsen hat ebenfalls für August einen Modellversuch angekündigt.
> weiter
(März / Juni 03)

Bei Vollverschleierung keine Sozialhilfe
Ein Urteil des Verwaltungsgerichts Mainz. 
> weiter
(März 03)

Streit um IGMG und Kopftuch in Bremen
Im Gefolge der Bremer-Islam-Woche ist es zwischen Bürgermeister Henning Scherf und der CDU zu einer Auseinandersetzung um die Bewertung der IGMG sowie um die Zulässigkeit des Kopftuchs für Kindergärtnerinnen und Krankenschwestern gekommen.
> weiter
(Dezember 02)

2. Bremer Islam-Woche
Vom 1. bis 7. November findet die 2. Bremer Islam-Woche statt. Bereits die erste Veranstaltung im Jahr 1997 hatte bundesweiten Vorbildcharakter.
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>> Homepage
(17.10.02)

Kopftuch kein Kündigungsgrund
Am 10. Oktober hat das Bundesarbeitsgericht entschieden, dass das Tragen des Kopftuches am Arbeitsplatz als solches keine Kündigung rechtfertigt. Das Urteil bezog sich auf den Fall einer Verkäuferin im Einzelhandel.
> mehr
(15.10.02)

TOM - Tag der Offenen Moschee
Bereits zum sechsten Mal wird am 3. Oktober der "Tag der Offenen Moschee" veranstaltet. Zahlreiche Moscheen laden zu Besuchen und Gesprächen ein. Nicht zufällig fällt das Datum auf den Tag der Deutschen Einheit. Der Termin symbolisiert, dass die Muslime in Deutschland einen gleichberechtigten Platz beanspruchen. 
Der Tag der Offenen Moschee wurde vom Zentralrat der Muslime initiiert, aber auch Moscheen anderer Moscheevereine beteiligen sich an dieser AKtion. Ausführlichere Informationen gibt es im Internet-Angebot des Zentralrats (Moscheeliste, Presseerklärung, Bedeutung der Moschee, Rückblick auf die letzten Jahre). Der Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) hat eine Liste mit Moscheen der eigenen Verbands veröffentlicht, die sich am TOM beteiligen. Die IGMG gibt lediglich eine kurze Meldung, dass auch ihre Vereine vor Ort die Moscheen geöffnet haben.
>> TOM auf islam.de
>> VIKZ (dort über "Veranstaltungen")
>> IGMG
(02.10.02)

Al-Aqsa-Verbot wegen Formfehlers rechtswidrig?
Die Islamische Zeitung meldet am 29.09.02 unter Bezug auf den "Focus", dass das Verbot des Vereins Al-Aqsa eventuell aufgehoben wird. Grund ist ein Formfehler: Das Verbot wurde auf Grund der neuen Sicherheitsgesetze erlassen, nach denen sog. Ausländervereine bei Verdacht der Unterstützung verfassungsfeindlicher oder terroristischer Aktivitäten leichter verboten werden können. Dem Verein Al-Aqsa gehören nach dessen Angaben aber mehrheitlich deutsche Staatsangehörige an, so dass die Rechtsgrundlage des Verbotes nicht zutreffend wäre.
(30.09.02)

Kalifatsstaat
Verbot von Vereinen, die dem Kalifatsstaat zugehören sollen.
Am 19. September 2002 wurden 14 Vereine verboten, in denen weiterhin die Lehren des Kalifatsstaates vertreten worden sind. > mehr
(20.09.02)

Verbot des Al-Aqsa e. V.
Am 5. August 2002 hat Bundesinnenminister Otto Schily den in Aachen ansässigen Verein Al-Aqsa verboten. > weiter
(14.08.02).

IGMG: Verbot geplant?
Die neue Ausgabe von "Al-Islam. Zeitschrift von Muslimen in Deutschland" berichtet von einem geplanten Verbot der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs. > weiter
(25.07.02, ergänzt 11.09.02).
 

Neue Zeitschriften
Seit Sommer erscheinen zwei neue Zeitschriften von Muslimen.
> weiter
(25.07.02)

Kopftuch: islamische Lehrerin darf nicht Beamtin werden
Die Entscheidung des Kultusministeriums von Baden-Württemberg, eine angehende Lehrerin islamischen Glaubens wegen des Tragens eines Kopftuchs nicht in das Beamtenverhältnis zu übernehmen, war rechtens.
Das hat das Bundesverwaltungsgericht am 4. Juli 2002 entschieden.
> mehr (23.07.02)
 

Verfassungsschutz: Dialogbereitschaft islamischer Verbände als strategische Rhetorik?
Einige der islamischen Moscheevereine werden seit Jahren von den Verfassungsschutzbehörten beobachtet. Im Frühjahr und Sommer sind die Berichte für 2001 veröffentlicht worden. Auch wenn es im Vergleich zu den früheren Jahren kaum neue Entwicklungen zu berichten gibt, legen viele Berichte Zweifel an der öffentlich geäußerten Dialogbereitschaft der als extremistisch eingestuften Verbände (IGMG, ATÜDTF, IGD) nahe.
> Zusammenfassung(24.07.02)
 

Zuletzt aktualisiert am 06.06.03


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